Aktuelles Vereinsporträt Musik und Gesang Verein intern Cäcilienverein Altdorf
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Pfarrkirche St. Martin
Ort des Musizierens




Unser Ort des Singens und Musizierens


Die Pfarrkirche St. Martin mit der Kapelle St. Anna, rechts das Pfarrhelferhaus; Foto: Fany Brühlmann, Seedorf.

Pfarrkirche St. Martin

Die römisch-katholische Pfarrkirche ist dem Heiligen Martin von Tours geweiht und entstand in den Jahren 1602 bis 1606 nach den Plänen des Baumeisters Rocco Ruggia. Die Altdorfer Martinskirche war die erste frühbarocke Kirchen in der deutschsprachigen Schweiz. Beim Dorfbrand von 1799 wurde.

Der Kirchenbezirk umfasst neben der Pfarrkirche auch die Beinhauskapelle St. Anna, die Ölbergkapelle sowie den Friedhof.

die obere Partie des Turms, das Dach des Chors und des Kirchenschiffs sowie ein grosser Teil der Innenausstattung zerstört. Beim Wiederaufbau in den Jahren 1801/02 wurde der oberste Teil der Mauern angebrochen und um rund 3 Meter erhöht. Der Chor wurde ebenfalls um 3.3 Meter verlängert. Ab 1803 war die Kirche wieder nutzbar. Das Innere erhielt nun eine klassizistische Ausstattung.

1895 fand eine Aussenrenovation und 1903 eine Innenrenovation statt. 1965/71 erfolgte eine Gesamtrestaurierung, begleitet von archäologischen Untersuchungen.

Die Kirche befindet sich leicht erhöht über dem Ortskern exakt in West-Ost-Richtung. Der Baukörper ist dreifach gestaffelt: mit dem Portikus vor dem Eingangsportal, mit der Auskragung der Seitenkapelle und mit der Sakristei.

Das Langhaus mit Tonnengewölbe ist 36 m lang, 16 m breit und 18 m hoch. Die originale Ausstuckierung des frühen 17. Jahrhunderts ist in der oberen Partie der westlichen Eingangsseite vollständig erhalten geblieben, zu einem wesentlichen Teil auch an den Langhauswänden. Stuckierung und Gemälde der Decke stammen vollständig aus den Jahren 1802/03. Das ovale Hauptgemälde stammt von Giovanni Battista Bagutti und stellt den Heiligen Martin von Tours dar, der in den Himmel aufsteigt. Weitere ovale Gemälde desselben Künstlers zeigen das Wunder der Auferweckung eines toten Kindes sowie Martins Tod. Über dem Südportal ist ein grossformatiges, um 1740 entstandenes Gemälde des Johannes Nepomuk zu finden. Die angebaute Sakristei ist dreigeschossig, wobei das untere Geschoss den ursprünglichen Zustand von 1602/03 vollständig bewahrt hat.

Der um sechs Stufen erhöhte Chor zeigt als Deckengemälde von Bagutti die Anbetung des Lammes aus der Offenbarung des Johannes. Der 1804 von Carlo Andrea Galetti entworfene Hochaltar vereint zwei italienische Altartypen, Ziborium und Retabel. Auf der kupfervergoldeten Tür des Tabernakels ist in Form einer Silberschmiedearbeit das letzte Abendmahl abgebildet. Von Franz Abart stammen weiss gefasste Holzstatuen der Apostel Paulus und Petrus, von Josef Anton Mesmer das Altarbild mit einer Kreuzigungsszene.

Die beiden Nebenaltäre im Langhaus wurden beide 1804 von Galetti geschaffen. An der Südseite steht der Josephsaltar. Der Marienaltar an der Nordseite enthält ein Rosenkranzbild. Die 1803 von Galetti entworfene und 1804 von Johann Josef Moosbrugger ausgeführte Kanzel ist fein instrumentiert und figurenreich.

Literatur: Gasser Helmi, Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri, Band I.I: Altdorf I, Bern 2001.



Weitere Auftrittsorte des Cäcilienvereins Altdorf

Altdorf, Pfarrkirche Bruder Klaus
(Angaben folgen)
      
Andermatt, Pfarrkirche St. Peter und Paul
(Angaben folgen)
      

                      


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